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Eine Make‑vs‑Buy‑Analyse ist ein grundlegendes strategisches Raster, um zu bestimmen, ob eine Fähigkeit intern entwickelt oder von einem externen Anbieter bezogen werden sollte. Im Kontext der Künstlichen Intelligenz geht diese Entscheidung über bloße Kosten-Nutzen-Rechnungen hinaus. Sie ist ein kritischer Faktor für Wettbewerbsvorteile, Ressourcenzuweisung und Time‑to‑Market und prägt grundlegend die zukünftige Ausrichtung eines Unternehmens.

Die strategische Bedeutung der KI‑Beschaffung

Die Entscheidung, eine proprietäre KI‑Lösung zu entwickeln oder eine Drittanbieterplattform zu kaufen, stellt einen bedeutenden strategischen Wendepunkt dar. Es handelt sich nicht nur um eine Technologiebeschaffungsfrage; sie ist eine zentrale geschäftliche Entscheidung, die Kostenstrukturen, Eigentum an geistigem Eigentum und langfristige Marktpositionierung bestimmt. Für deutsche Industrieunternehmen, die sich in einem intensiven globalen Wettbewerb und unter innerstaatlichem wirtschaftlichem Druck behaupten müssen, kann eine suboptimale Entscheidung zu erheblicher Kapitalfehlallokation, gebremster Innovation und einem Verlust an Wettbewerbsfähigkeit führen.

Im Gegenzug sorgt eine gut durchdachte Entscheidung dafür, dass Technologieinvestitionen mit den Kernzielen des Unternehmens übereinstimmen, sodass jeder Euro zur nachhaltigen Wertschöpfung beiträgt. Dieser Prozess erfordert eine rigorose Prüfung der Kernkompetenzen einer Organisation: Welche Fähigkeiten sind wirklich differenzierend und müssen intern gehalten werden? Und wo können strategische Partnerschaften mit spezialisierten Anbietern den Fortschritt beschleunigen? Bevor diese Phase erreicht wird, ist es entscheidend, hochrelevante KI‑Use‑Cases zu identifizieren — eine Methodik, die wir in unserem Leitfaden zur Entwicklung einer KI‑Strategie mit einem Priorisierungsrahmen für MVPs detailliert beschreiben.

Kernunterschiede zwischen dem Entwickeln und Einkaufen von KI

Zu Beginn ist es unerlässlich, die operativen und strategischen Implikationen der beiden Wege klar abzugrenzen. Die Analyse muss über einen einfachen Vergleich von Entwicklungskosten und Lizenzgebühren hinausgehen. Für eine breitere Perspektive auf Sourcing‑Entscheidungen bieten die strategischen Erkenntnisse zu den Vor‑ und Nachteilen von Offshore‑Outsourcing eine wertvolle ergänzende Sichtweise.

Entscheidungsfaktor Make (interne Entwicklung) Buy (externe Beschaffung)
Kontrolle & IP Absolute Eigentümerschaft an Code, Daten und resultierendem geistigen Eigentum. Der Anbieter behält das IP; Rechte an Daten und abgeleiteten Erkenntnissen können komplex sein.
Time‑to‑Market Langsamere Erstbereitstellung aufgrund der Natur der Neuentwicklung von Grund auf. Deutlich schnellere Implementierung einer marktreifen Lösung.
Anpassbarkeit Kann präzise auf einzigartige, proprietäre Geschäftsprozesse zugeschnitten werden. Begrenzt auf die vorhandenen Funktionen des Anbieters und dessen Produktroadmap.
Ressourcenbedarf Erfordert erhebliche interne Bindung von Talenten, Kapital und Infrastruktur. Weniger unmittelbare Belastung der internen Teams; F&E wird vom Anbieter getragen.
Langfristige Kosten Hohe anfängliche Investitionsausgaben, aber potenziell geringere Gesamtkosten (TCO). Geringere Anfangskosten, geht jedoch mit fortlaufenden Abonnement‑ und Lizenzgebühren einher.

Die entscheidende Frage lautet nicht „Können wir das bauen?“, sondern vielmehr „Sollten wir das bauen?“. Die Antwort hängt davon ab, ob die betreffende Fähigkeit einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil verschafft, der die erhebliche Investition an Zeit, Kapital und strategischem Fokus rechtfertigt.

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Dieser Leitfaden bietet einen robusten, auf Führungsebene ausgerichteten Rahmen zur Navigation dieser kritischen Entscheidung. Ziel ist es, das Management mit einer strategischen Perspektive auszustatten, um große Technologieinvestitionen zu bewerten und über rudimentäre Kostenvergleiche hinauszugehen – hin zu einer fundierten Einschätzung von strategischer Passung, operativer Bereitschaft und Risikomanagement.

Ein Vier‑Säulen‑Modell für Ihre KI‑Sourcing‑Entscheidung

Eine rigorose Make‑vs‑Buy‑Analyse für jede bedeutende KI‑Initiative muss eine rein quantitative Bewertung übersteigen. Eine rein kostenorientierte Sicht ist eine verbreitete Falle, die die strategischen Dimensionen der Entscheidung vernachlässigt. Für ein solides Ergebnis muss die Führung die Wahl anhand von vier miteinander verknüpften Säulen bewerten, sodass die endgültige Entscheidung langfristigen Unternehmenswert schafft.

Dieses Modell ermöglicht eine tiefere Analyse jenseits oberflächlicher Kennzahlen und liefert eine verteidigungsfähige Begründung für entweder interne Entwicklung oder externe Beschaffung. Jede Säule verlangt eine gründliche Prüfung eines kritischen Aspekts des Geschäfts, von der Marktpositionierung bis zu den internen Fähigkeiten.

Säule 1: Strategische Ausrichtung

Die anfängliche und wichtigste Überlegung ist nicht finanzieller Natur. Die grundlegende Frage lautet: Ist diese KI‑Fähigkeit zentral für unsere Wettbewerbsdifferenzierung? Wenn die Technologie direkt das einzigartige Wertangebot des Unternehmens verbessert oder einen proprietären Vorteil schafft, der eine Preisprämie rechtfertigt, wird das Argument für 'Make' überzeugend. Interne Entwicklung gewährleistet vollständige Kontrolle über das geistige Eigentum und liefert eine Lösung, die perfekt auf proprietäre Workflows abgestimmt ist.

Ist die KI‑Funktion dagegen eine nicht differenzierende Dienstleistung – wie Standard‑HR‑Chatbots oder Predictive Maintenance für nicht‑kritische Anlagen – ist Beschaffung nahezu ausnahmslos der klügere und effizientere Weg. Für diese Anwendungen existieren bereits ausgereifte Best‑in‑Class‑Lösungen. Den Versuch, sie intern zu replizieren, bietet nur geringen strategischen Mehrwert, kostet jedoch wertvolle Ressourcen.

Säule 2: Total Cost of Ownership

Das finanzielle Modell muss weit über die anfängliche Softwarelizenz oder das Budget des Entwicklungsteams hinausgehen. Der Total Cost of Ownership (TCO) liefert die notwendige finanzielle Disziplin für eine umfassende Make‑vs‑Buy‑Analyse.

  • Für 'Make': Der TCO umfasst nicht nur Entwicklergehälter, sondern auch Kosten für Infrastruktur (Cloud oder On‑Premises), laufende Wartung, Sicherheitsupdates, Daten‑Governance und die erheblichen Aufwendungen zur Bindung von Spitzenkräften in einem hart umkämpften Markt.
  • Für 'Buy': Die Analyse muss Abonnementgebühren, Implementierungs‑ und Integrationskosten, mögliche Anpassungsgebühren, Nutzerschulungen und das langfristige Risiko eines Vendor‑Lock‑ins berücksichtigen.

Ein signifikanter und oft übersehener Bestandteil des TCO ist Opportunitätskosten. Welche anderen strategisch wichtigen Initiativen werden verschoben, während Ihre besten Ingenieure damit beschäftigt sind, ein nicht‑kernes Geschäfts‑KI‑Tool zu bauen? Diese versteckten Kosten können die finanzielle Kalkulation grundlegend verändern.

Säule 3: Organisationsfähigkeiten

Eine objektive Selbsteinschätzung ist von größter Bedeutung. Verfügt die Organisation über das erforderliche interne Talent – von Machine‑Learning‑Ingenieuren bis zu Data Scientists – um ein komplexes KI‑Projekt erfolgreich umzusetzen? Ebenso wichtig ist die Frage, ob die Dateninfrastruktur ausreichend ausgereift und zugänglich ist, um die vorgeschlagene Lösung zu unterstützen.

Diese Säule adressiert auch die Unternehmenskultur. Die Entwicklung einer proprietären KI‑Lösung ist kein abgegrenztes Projekt; sie ist ein langfristiges Engagement, das eine agile, experimentierfreudige und datengetriebene Organisationsmentalität erfordert. Ein Anbieter hingegen liefert sofort Zugriff auf spezialisiertes Know‑how und eine bewährte Methodik, die es der Organisation erlaubt, den langwierigen Prozess des organischen Aufbaus dieser Fähigkeiten zu umgehen. Die Prüfung vorhandener Intelligent Process Automation‑Software kann helfen, mögliche Brücken für diese Fähigkeitslücken zu identifizieren.

Säule 4: Time‑to‑Market

Schließlich muss die erforderliche Umsetzungs‑Geschwindigkeit bewertet werden. Interne Entwicklung ist per se der zeitintensivere Weg und erfordert oft viele Monate bis Jahre, um vom Konzept zu einem produktionsreifen System zu gelangen. Dieser Zeitrahmen ist gegen die herrschenden Marktdynamiken abzuwägen.

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In einer sich schnell entwickelnden Branche kann der unmittelbare Nutzen und der beschleunigte Launch einer vorgefertigten Lösung einen entscheidenden Vorteil bieten. Wenn Wettbewerber bereits ähnliche KI‑Tools einsetzen, könnte die Verzögerung durch eine 'Make'‑Entscheidung zu einem dauerhaften Verlust von Marktanteilen führen. Die strategische Aufgabe besteht darin zu bestimmen, ob die langfristigen Vorteile eines maßgeschneiderten Aufbaus das unmittelbare Risiko des Zurückfallens aufwiegen. Die Definition dieser Zeitpläne ist ein zentrales Element unserer Beratung zur Strukturierung einer KI‑Strategie mit einem Priorisierungsrahmen für MVPs.

Der Entscheidungsbaum unten bietet eine visuelle Darstellung dieser initialen, kritischen Bewertung, die mit der strategischen Bedeutung beginnt.

Entscheidungsbaum zur KI‑Beschaffung, der bewertet, ob eine KI‑Komponente strategisch ist (Make) oder eingekauft werden sollte (Buy).

Diese Grafik vereinfacht den anfänglichen Filterprozess. Wenn eine KI‑Fähigkeit nicht zentral für die Wettbewerbsdifferenzierung ist, sollte der Standardpfad die Bewertung bestehender Marktlösungen sein.

Zur Synthese dieser Konzepte skizziert die folgende Matrix häufige Szenarien.

Entscheidungsmatrix für Make‑vs‑Buy‑Szenarien in der KI

Diese Tabelle fasst die primären Treiber und empfohlenen Wege für typische KI‑Implementierungsszenarien zusammen, wie wir sie bei unseren Kunden beobachten. Sie dient als nützlicher Ausgangspunkt für die Einordnung interner strategischer Diskussionen.

Szenario Haupttreiber Tendenz zu 'Make' Tendenz zu 'Buy'
Proprietäre Analyse‑Engine Wettbewerbsdifferenzierung & IP Das einzigartige Datenmodell selbst ist die Kern‑Geschäftsressource. IP‑Risiko ist prohibitiv; ein Standardtool schafft keinen Wettbewerbsvorteil.
Interne Prozessautomatisierung Operative Effizienz Der Prozess ist hochgradig einzigartig und komplex und erfordert tiefe Systemintegration. Der Prozess ist standardisiert (z. B. Rechnungsverarbeitung, HR‑Onboarding).
Kundenorientierter Chatbot User Experience & Markenstimme Erfordert eine stark angepasste Markenpersona und tiefe Produktintegration. Erfüllt allgemeine Support‑, Lead‑Qualification‑ oder FAQ‑Funktionen.
Erstes KI‑Pilotprojekt Schneller Nutzen & Lernkurve Ziel ist der Aufbau interner Fähigkeiten und das Testen einer einzigartigen Hypothese. Ziel ist der schnelle Nachweis des Geschäftsnutzens bei minimalem technischem Risiko.

Letztlich ist diese Matrix als Leitfaden zu verstehen, nicht als starre Regel. Die optimale Entscheidung ergibt sich immer aus einer ausgewogenen und durchdachten Debatte über alle vier Säulen und muss im spezifischen Kontext Ihres Geschäfts und Marktumfelds verankert sein.

Einbeziehung deutscher wirtschaftlicher Zwänge in Ihre Analyse

Eine robuste Make‑vs‑Buy‑Analyse kann nicht in einem Vakuum durchgeführt werden; sie muss fest in der vorherrschenden wirtschaftlichen Realität verankert sein. Für Unternehmen in Deutschland ist das aktuelle Umfeld durch eine spezifische Reihe von Belastungen geprägt, die strategische KI‑Sourcing‑Entscheidungen direkt beeinflussen.

Hohe Arbeitskosten, Anfälligkeiten in der Lieferkette und intensiver globaler Wettbewerb schaffen ein herausforderndes Umfeld, in dem jede Investition stringent gerechtfertigt werden muss. Diese sind keine abstrakten ökonomischen Konzepte; sie sind greifbare Zwänge, die das Ergebnis drücken und strategische Optionen einschränken. Sie zwingen die Führungsebene, kritisch zu prüfen, wo und wie Wert geschaffen wird.

Die Analyse muss daher über einen einfachen Vergleich der internen Entwicklungskosten mit dem Preis eines Anbieters hinausgehen. Es ist zwingend erforderlich, zu modellieren, wie jeder Pfad – Make oder Buy – die Organisation in die Lage versetzt, diese spezifischen deutschen ökonomischen Gegenwinde zu meistern.

Dilemma der hohen Arbeitskosten

Die deutsche Hochlohnökonomie ist eine bedeutende Variable in jeder Make‑vs‑Buy‑Rechnung. Historisch ein Kennzeichen für Qualität und Ingenieurskunst, stellt sie heute eine strategische Herausforderung dar. Wenn internes Talent ein kostenintensiver Faktor ist, neigen Verantwortliche oft dazu, externe Beschaffung zu prüfen.

Dieser Druck ist besonders ausgeprägt im deutschen Produktionskernland. Im Automobilsektor beispielsweise ist die Make‑vs‑Buy‑Analyse zu einem Instrument des Überlebens geworden. Die durchschnittlichen Arbeitskosten in diesem Sektor lagen 2023 bei 62 € pro Stunde, was Deutschland zu einem der teuersten Produktionsstandorte weltweit macht.

Diese Zahl steht in krassem Gegensatz zu Wettbewerbern wie Spanien mit 29 € pro Stunde oder Portugal mit 20 € pro Stunde. Diese erhebliche Differenz zwingt Sourcing‑Teams dazu, die Wirtschaftlichkeit der Beibehaltung bestimmter Produktionsfähigkeiten im Inland gegenüber Outsourcing rigoros zu modellieren. Für weitere Kontextinformationen siehe die Treiber der Belastung im M&A‑Umfeld Deutschlands.

Angesichts dieser Ökonomie erscheint die 'Buy'‑Option für nicht‑essenzielle Funktionen als klarer Weg zur Kostenreduktion. Warum ein internes KI‑Tool für Predictive Maintenance entwickeln, wenn ein spezialisierter Anbieter eine ausgereifte Lösung zu einem Bruchteil der Kosten anbieten kann, die für die Einstellung und Bindung eines dedizierten Teams in Deutschland erforderlich wären?

KI als strategischer Gegenpol

Dies ist jedoch eine kurzfristige Perspektive. Eine vorausschauendere Analyse offenbart ein starkes Gegenargument. Eine strategische interne Investition in KI‑gestützte Automatisierung – der 'Make'‑Pfad – kann als wirkungsvolles Hedging gegen langfristige Lohnkosten‑Volatilität und Fachkräfteengpässe dienen.

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Betrachten Sie die strategischen Implikationen:

  • Abmilderung von Lohninflation: Proprietäre Automatisierung für Kernprozesse kann Produktivität von steigenden Löhnen entkoppeln. Ein automatisiertes Qualitätskontrollsystem auf Basis von Computer Vision beispielsweise arbeitet zu fixen Investitionskosten und macht eine kritische Funktion unabhängig von künftigen Tarifverhandlungen.
  • Stärkung der Lieferkettenresilienz: Jüngste geopolitische Ereignisse haben die Fragilität globaler Lieferketten offengelegt. In proprietäre KI zu investieren, um Forecasting zu verbessern, Bestände zu optimieren und Nearshoring von Schlüsselprozessen zu ermöglichen, erhöht die operative Autonomie.
  • Erhalt von Kernkompetenzen: Das Outsourcing kritischer Funktionen kann zu einem schleichenden Verlust von institutionellem Wissen führen. Durch die Entscheidung für 'Make' investiert ein Unternehmen nicht nur in Software; es bildet seine Belegschaft weiter und erhält tiefes Prozessexpertise. Dies ist ein entscheidender Faktor dafür, wie KI den deutschen Mittelstand wirklich transformieren wird.

Die Entscheidung verschiebt sich von einer kurzfristigen Kostenkürzung hin zu einer langfristigen strategischen Investition in operative Resilienz und dauerhafte Wettbewerbsfähigkeit. Die Frage verändert sich von „Was kostet das?“ zu „Was kostet es, diese Fähigkeit NICHT intern zu entwickeln?"

Schlussendlich erfordert die Berücksichtigung deutscher ökonomischer Zwänge eine Zwei‑Horizonte‑Perspektive. Die 'Buy'‑Entscheidung kann unmittelbare Entlastung von hohen Inlandskosten für nicht‑kerne Funktionen bieten. Die 'Make'‑Entscheidung für Prozesse, die fundamentalen Wert schaffen, stellt jedoch eine strategische Investition dar, um die Auswirkungen dieser Kosten langfristig abzufedern und eine resilientere, wettbewerbsfähigere Zukunft zu sichern. Ihre Analyse muss die Bilanz von heute gegen die Marktführerschaft von morgen abwägen.

Das Beschaffungsparadox mit intelligentem Sourcing lösen

Die deutsche Fertigung steht vor einer erheblichen Herausforderung. Steigende Materialkosten und stagnierende Produktion drücken die Margen und machen viele traditionelle Beschaffungsmethoden für das aktuelle Umfeld unzureichend. Dies ist das „Beschaffungsparadox“ – eine neue Realität, die einen intelligenteren Ansatz für Sourcing erfordert, beginnend mit einer disziplinierten Make‑vs‑Buy‑Analyse.

Eine antike Waage balanciert einen Stapel Goldmünzen gegen ein Metallzahnrad, im Hintergrund eine deutsche Flagge.

Da die Erzeugerpreise hoch bleiben und die Stimmung in der Industrie gedämpft ist, kann sich die Führungsebene nicht auf veraltete Sourcing‑Playbooks verlassen. KI liefert die erforderliche Transparenz in der Lieferkette und prädiktive Kostenmodelle, um diese Komplexität zu navigieren und die Beschaffung von einer reaktiven Kostenstelle in eine proaktive Wertschöpfungsfunktion zu verwandeln.

Dies stellt eine grundlegende Verschiebung dar. Deutsche Make‑vs‑Buy‑Entscheidungen stehen unter immensem Druck, da Materialkosten einen großen Teil des Umsatzes aufzehren, während die industrielle Produktion Anfang 2025 etwa 10% unter dem Vorkrisenniveau liegt. Laut Roland Berger könnte intelligenteres Beschaffungswesen, getragen von methodischen Make‑or‑Buy‑Strategien, Einsparungen von bis zu 100 Mrd. € für die deutsche Industrie erzielen.

KI auf Ihre Sourcing‑Entscheidungen anwenden

Eine KI‑gestützte Analyse geht über einfache Kostenvergleiche hinaus. Sie bietet eine dynamische, vielschichtige Sicht auf die gesamte Lieferkette, indem sie umfangreiche Datensätze – von Rohstoffpreis‑Schwankungen und Lieferantenleistungskennzahlen bis hin zu geopolitischen Risikoanalysen – integriert und diese Informationen in umsetzbare Erkenntnisse verwandelt.

Diese Fähigkeit ermöglicht es Organisationen, komplexe „Was‑wenn“‑Szenarien mit einer Präzision zu modellieren, die manuell nicht erreichbar ist. Anstatt nur zu fragen: „Was kostet es heute, zu machen versus zu kaufen?“, kann die Führung nun fragen: „Wie hoch sind die projizierten Gesamtkosten über fünf Jahre, unter Einbeziehung potenzieller Lieferstörungen, Währungsvolatilität und steigender Lohnkosten?"

Durch die Integration prädiktiver Analytik entwickelt sich die Make‑vs‑Buy‑Analyse von einer retrospektiven Buchhaltungsübung zu einem vorausschauenden strategischen Instrument. Sie befähigt die Führung, Risiken vorherzusehen und Chancen zu nutzen, bevor sie sich vollständig manifestieren.

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Von der Lieferantenbewertung zur strategischen Akquisition

Intelligentes Sourcing verändert auch grundlegend die 'Buy'‑Seite der Entscheidung. Während eine traditionelle Lieferantenbewertung sich auf Preis, Qualität und Lieferzeiten konzentrieren könnte, kann ein KI‑gestützter Prozess eine viel tiefere Bewertung vornehmen. Er kann die finanzielle Stabilität eines Lieferanten, dessen Compliance‑Historie und sogar seine Cybersecurity‑Lage analysieren und ein umfassendes Risikoprofil erstellen, das für den Aufbau einer resilienten Lieferkette unerlässlich ist.

Darüber hinaus kann diese Analyse Szenarien identifizieren, in denen die optimale 'Buy'‑Entscheidung nicht der Erwerb einer Komponente, sondern die Übernahme des Lieferanten selbst ist. Wenn ein kritischer Zulieferer über einzigartiges geistiges Eigentum oder eine hochspezialisierte Belegschaft verfügt, kann eine Akquisition eine wichtige Fähigkeit sichern, eine Verwundbarkeit in der Lieferkette eliminieren und Konkurrenten zuvorzukommen. Dieses strategische Denken ist ein Kernbestandteil effektiver Software‑ und Asset‑Management‑Strategien für jedes moderne Unternehmen.

Durch die Einführung eines intelligenten, datengesteuerten Rahmens können deutsche Industrieentscheider das Beschaffungsparadox lösen. Die Make‑vs‑Buy‑Analyse hört auf, eine einfache taktische Wahl zu sein, und wird zu einem mächtigen Hebel zur Freisetzung von Einsparpotenzialen, Risikominderung und zum Aufbau einer robusteren und wettbewerbsfähigeren Organisation.

Compliance und Sicherheit in die Entscheidung integrieren

Bei der Bewertung einer bedeutenden KI‑Initiative ist es leicht, sich auf Technologie und Funktionen zu fokussieren. Governance, Risiko und Compliance (GRC) sind jedoch keine sekundären Überlegungen; sie müssen zentraler Bestandteil des Entscheidungsprozesses sein.

Für deutsche Unternehmen, insbesondere jene, die strenge Standards wie TISAX oder ISO einhalten, kann ein Versagen in diesem Bereich zu erheblichen Bußgeldern, Reputationsschäden und großen Betriebsstörungen führen. Die Make‑vs‑Buy‑Analyse muss daher eine granulare Bewertung der GRC‑Implikationen beider Pfade beinhalten.

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Die Entwicklung einer KI‑Lösung intern – der 'Make'‑Weg – bietet maximale Kontrolle. Die Organisation definiert jeden Aspekt der Sicherheitsarchitektur, der Daten‑Governance‑Richtlinien und der Zugriffskontrollen. Dadurch ist eine perfekte Ausrichtung auf interne Richtlinien und regulatorische Vorgaben möglich.

Diese Kontrolle geht jedoch mit voller Haftung einher. Die Organisation übernimmt die gesamte Verantwortung für die Sicherung des Systems, die Verwaltung der Datenresidenz, das Bestehen von Audits und die Einhaltung sich entwickelnder Gesetzgebung wie dem EU‑KI‑Gesetz. Das erfordert einen tiefen Pool an internen Experten mit Kompetenzen in KI‑Engineering, Cybersecurity und rechtlicher Compliance.

Der Kompromiss zwischen Kontrolle und Drittparteirisiko

Die Entscheidung für 'Buy' verändert das Risikoprofil grundlegend. Durch die Auswahl eines spezialisierten Anbieters kann ein Unternehmen dessen vorhandene Sicherheitslage und Zertifizierungen nutzen. Ein Partner, der bereits über ein ISO‑27001‑ oder TISAX‑Zertifikat verfügt, kann die Bereitstellung erheblich beschleunigen, indem er eine konforme Basis liefert.

Dieser Weg führt jedoch einen Dritten in das Risikoumfeld ein. Die Organisation vertraut eine kritische Funktion und potenziell sensible Unternehmensdaten einem externen Akteur an. Eine Sicherheitsverletzung beim Anbieter ist eine Sicherheitsverletzung für den Kunden. Daher muss die Due Diligence erschöpfend sein und über Marketingmaterialien hinausgehen – hin zu einer tiefgehenden Prüfung ihrer Sicherheitsarchitektur. Effektives Drittparteirisiko‑Management und Compliance ist nicht verhandelbar.

Das Compliance‑Zertifikat eines Anbieters ist ein Ausgangspunkt, kein Abschluss. Ihre Analyse muss validieren, dass deren Sicherheitsarchitektur und Datenverarbeitungspraktiken tatsächlich mit Ihrer spezifischen Risikobereitschaft und regulatorischen Verpflichtungen übereinstimmen, insbesondere im Hinblick auf EU‑Datenschutzgesetze.

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Trends bei öffentlichen Vergaben in Deutschland liefern relevanten Kontext. Das Land liegt über dem EU‑Durchschnitt bei innovationsorientierten Beschaffungen, mit einem Benchmark von 33,5%. Allerdings implementiert es nur 42,97% der empfohlenen politischen Maßnahmen. Für Mittelstandsunternehmen deutet dies auf eine mögliche Lücke zwischen Ambition und Umsetzung hin. Die Entscheidung, eine KI‑Lösung zu bauen oder zu kaufen, könnte davon abhängen, ob Compliance‑Prüfungen ausreichend rigoros sind, um nicht zu einer negativen Statistik zu werden. Der vollständige Länderbericht zur Politik der Innovationsbeschaffung erläutert diese Dynamiken ausführlich.

Checkliste für Sicherheit und Compliance von Anbietern

Um die Bewertung zu strukturieren, sollte Ihre Due Diligence bei einem potenziellen KI‑Anbieter methodisch mehrere kritische Bereiche abdecken. Diese Checkliste bietet einen Rahmen, um zu bestimmen, ob eine 'Buy'‑Option die Integrität Ihrer Organisation stärkt oder schwächt.

  • Daten‑Governance und Residenz: Wo werden unsere Daten gespeichert, verarbeitet und gesichert? Kann der Anbieter vertraglich garantieren, dass Daten innerhalb der EU verbleiben, um DSGVO‑Konformität sicherzustellen?
  • Zugriffssteuerung und Authentifizierung: Welche Identity‑ und Access‑Management‑Protokolle nutzt er? Unterstützt er Multi‑Factor‑Authentication (MFA) und rollenbasierte Zugriffskontrolle (RBAC), die sich in unsere bestehenden Systeme integrieren lassen?
  • Zertifizierungen und Audits: Kann er aktuelle ISO‑27001‑, SOC‑2‑ oder branchenspezifische Zertifikate wie TISAX vorlegen? Ist er bereit, Drittparteien‑Auditberichte und Penetrationstestergebnisse zu teilen?
  • Incident Response und Business Continuity: Wie sieht sein dokumentierter Plan für Sicherheitsvorfälle aus? Welche Recovery Time Objectives (RTO) und Recovery Point Objectives (RPO) gibt er für den Ausfallfall an?
  • Vertragliche Haftung und Datenhoheit: Definiert der Vertrag explizit Daten‑Eigentum, zulässige Datenverwendungen und Haftung im Falle einer Sicherheitsverletzung?

Schlussendlich ist die Integration von GRC in Ihre Make‑vs‑Buy‑Analyse eine Übung in Risikoallokation. Die 'Make'‑Wahl internalisiert Risiko, bietet jedoch volle Kontrolle über dessen Management. Die 'Buy'‑Wahl verlagert die Entwicklung, erfordert aber kontinuierliches Management und Monitoring des Drittparteirisikos. Die richtige Entscheidung hängt davon ab, welches dieser Risikoprofile Ihre Organisation besser managen kann.

Co‑Creation als hybrides Sourcing‑Modell erkunden

Die traditionelle dichotome Gegenüberstellung von 'Make' versus 'Buy' präsentiert oft eine falsche Wahl. Sie übersieht eine dritte, strategischere Alternative, die die Vorteile beider Modelle kombiniert: die Co‑Creation. Dieses Modell ist weniger als Lieferantenbeziehung zu verstehen und mehr als strategische Partnerschaft.

Zwei Fachleute arbeiten zusammen und fügen ein Leiterplatten‑Puzzle‑Teil in ein weißes Puzzle ein.

Dieses Modell ist besonders effektiv beim Erkunden neuartiger, KI‑zentrierter Geschäftsmodelle. Es erlaubt einem Unternehmen, die externe Expertise und Agilität des 'Buy'‑Modells zu nutzen und gleichzeitig die Anpassbarkeit, Kontrolle und das Eigentum an geistigem Eigentum zu bewahren, die mit dem 'Make'‑Modell verbunden sind.

Definition der Co‑Creation‑Partnerschaft

Ein Co‑Creation‑Partner unterscheidet sich von einem konventionellen Lieferanten oder Berater. Er agiert als gleichberechtigter Partner, teilt die Verantwortung für Geschäftsergebnisse und treibt das Projekt mit unternehmerischer Dynamik voran.

Dieser Ansatz ist transformativer Natur für große deutsche Unternehmen, die innovieren müssen, aber die hohen Overheads für die Einrichtung eines eigenen internen Ventures nicht rechtfertigen können. Der richtige Partner fungiert als Verlängerung des internen Teams und bringt spezialisierte KI‑Engineering‑ und Product‑Management‑Fähigkeiten ein, die intern nicht vorhanden sind.

Kern der Co‑Creation ist geteiltes Risiko und geteilter Ertrag. Sie verwandelt die Make‑vs‑Buy‑Analyse von einer einfachen Beschaffungsentscheidung in eine strategische Allianz, die Innovation entriskiert und die Time‑to‑Market beschleunigt.

Die Organisation lagert nicht einfach eine Aufgabe aus; sie importiert eine unternehmerische Denkweise und ein hochspezifisches Skillset. Co‑Creation überbrückt die Lücke zwischen einer strategischen Vision auf hohem Niveau und einem greifbaren, produktionsreifen Produkt.

Strategische Vorteile der Co‑Creation

Für Innovationsverantwortliche adressiert dieses hybride Modell mehrere gängige Herausforderungen. Es bietet einen Mechanismus, Geschäftsfälle schnell zu validieren und in Wochen statt in Quartalen von einem konzeptionellen Modell zu einem funktionalen Prototyp zu gelangen.

Diese Geschwindigkeit ist ein erheblicher Wettbewerbsvorteil. Sie ermöglicht das Testen von Marktannahmen mit einem realen Produkt, bevor Millionen an Kapital in einen großvolumigen internen Aufbau investiert werden. Zu den wichtigsten Vorteilen zählen:

  • Beschleunigte Time‑to‑Value: Reduziert drastisch die Zeit, die benötigt wird, um eine Hypothese zu testen und ein Minimum Viable Product (MVP) zu starten, und ermöglicht schnellere Lern‑ und Iterationszyklen.
  • Entrisken von Innovation: Durch die Teilung der Entwicklungsaufwände werden die finanziellen und operativen Risiken neuer, ambitionierter KI‑Projekte minimiert.
  • Capability Building: Der kollaborative Prozess erleichtert den Wissensaustausch und das Upskilling interner Teams während der gesamten Zusammenarbeit.
  • IP‑Eigentum: Im Gegensatz zu einer standardmäßigen 'Buy'‑Entscheidung kann eine Co‑Creation‑Vereinbarung so gestaltet werden, dass das Unternehmen das geistige Eigentum am Endprodukt behält.

Schlussendlich formt dieser kollaborative Ansatz die Make‑vs‑Buy‑Analyse für komplexe KI‑Initiativen neu. Er bietet eine strukturierte, kapital‑effiziente Methodik zum Aufbau neuer Fähigkeiten und Geschäftsmodelle. Anstatt durch die langsame, kapitalintensive 'Make'‑Option und die rigide 'Buy'‑Option eingeschränkt zu sein, eröffnet Co‑Creation einen dynamischen dritten Weg. Er verbindet externe Agilität mit interner strategischer Kontrolle und schafft für ambitionierte KI‑Vorhaben optimale Erfolgsvoraussetzungen.

Brennende Fragen zur KI‑Beschaffung

Der Einstieg in KI‑Initiativen wirft unweigerlich herausfordernde strategische Fragen für das Führungsteam auf. Eine robuste Make‑vs‑Buy‑Analyse bietet einen Rahmen, um sie zu beantworten; dennoch tauchen in Führungsgesprächen immer wieder bestimmte Kernfragen auf. Diese frühzeitig zu adressieren, stellt sicher, dass die finale Entscheidung fundiert, verteidigungsfähig und langfristig wertstiftend ist.

Im Folgenden beantworten wir die am häufigsten gestellten Fragen, die Manager und C‑Level‑Verantwortliche beim Abwägen zwischen dem Aufbau einer proprietären KI‑Lösung und deren Beschaffung stellen. Die Antworten basieren auf unseren direkten Beobachtungen im deutschen Unternehmensumfeld.

Welcher Faktor wird in einer Make‑vs‑Buy‑Analyse am meisten übersehen?

Der am häufigsten übersehene Faktor ist selten die anfänglichen Kosten. Es ist die langfristige Wartung und Weiterentwicklung des KI‑Systems. Ein KI‑Modell ist kein statisches Asset; es erfordert kontinuierliches Monitoring, Retraining mit neuen Daten und Performance‑Tuning, um effektiv zu bleiben.

Unter einem 'Make'‑Szenario liegt dieser gesamte Lebenszyklus in der Verantwortung Ihres Teams. Das Budget muss diese laufenden Betriebskosten berücksichtigen – das Management von Datenpipelines, Monitoring auf Modell‑Drift und die Bindung von spezialisiertem Personal, das Leistungsabfall verhindert. Dieses Engagement reicht weit über den initialen Projektumfang und das anfängliche Budget hinaus.

Wie sollten wir das IP‑Risiko beim Kauf einer KI‑Lösung wirklich bewerten?

Beim Einkauf einer KI‑Lösung betrifft das primäre geistige Eigentumsrisiko Ihre Daten. Es ist zwingend erforderlich, den Vertrag des Anbieters forensisch zu prüfen, um genau zu verstehen, wie Ihre Unternehmensinformationen genutzt werden dürfen.

Klare Antworten auf die folgenden Fragen sind essentiell:

  • Datenverwendung: Darf der Anbieter Ihre anonymisierten Daten verwenden, um seine Modelle zum Nutzen anderer Kunden zu trainieren?
  • Datenexklusivität: Behalten Sie das exklusive Eigentum an Erkenntnissen und Modellen, die speziell mit Ihren proprietären Daten trainiert wurden?
  • Exit‑Strategie: Wie ist der dokumentierte Prozess zum sicheren Extrahieren Ihrer Daten und etwaiger kundenspezifischer Modelle im Falle einer Vertragsbeendigung?

Der Standardvertrag eines Anbieters ist darauf ausgelegt, dessen Interessen zu schützen, nicht Ihre. Vertragsbedingungen, die Ihre Daten als zentrales strategisches Asset schützen, sind nicht verhandelbar. Dies ist ein kritisches Pass/Fail‑Kriterium in der 'Buy'‑Bewertung.

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Wann macht ein hybrides oder Co‑Creation‑Modell tatsächlich Sinn?

Ein hybrides oder Co‑Creation‑Modell ist dann am sinnvollsten, wenn das Ziel darin besteht, ein neuartiges, KI‑zentriertes Geschäftsmodell zu schaffen, bei dem der Weg zum Markt noch nicht vollständig definiert ist. Es ist die ideale Struktur für Corporate Ventures oder Innovation Hubs, die neue Einnahmequellen entwickeln sollen.

Dieser Ansatz erlaubt es dem Unternehmen, seine tiefgehende Domain‑Expertise mit den spezialisierten KI‑Engineering‑Fähigkeiten eines Partners zu kombinieren. Er ist eine intelligente Methodik, um das gesamte Venture zu ents


Bei Reruption GmbH agieren wir als „Co‑Preneurs für die KI‑Ära“ und arbeiten mit deutschen Industrievorreitern zusammen, um ambitionierte Ideen in marktreife Innovationen zu transformieren. Wir teilen die Verantwortung für Geschäftsergebnisse und verbinden unternehmerische Geschwindigkeit mit methodischem Entrisken, um Ihren nächsten Wettbewerbsvorteil zu schaffen. Erfahren Sie mehr über unseren Ansatz unter https://www.reruption.com.

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